Was ist ein Angebot?
Ein Angebot beschreibt geplante Leistungen, Preise, Gültigkeit und Rahmenbedingungen. Es hilft dem Kunden, über eine Beauftragung zu entscheiden.
Je nach Formulierung kann ein Angebot verbindlich sein. Wenn du die Bindung begrenzen willst, solltest du die Formulierung sorgfältig wählen und wichtige Fälle prüfen lassen.
Was ist eine Rechnung?
Eine Rechnung kommt in der Regel nach Leistung, Lieferung oder einem vereinbarten Abrechnungszeitpunkt. Sie fordert Zahlung und enthält eigene Pflichtangaben.
Dazu gehören zum Beispiel Rechnungsnummer, Rechnungsdatum, Leistungsdatum, Betrag und je nach Fall Steuerangaben.
Vom Angebot zur Rechnung
Nimmt der Kunde das Angebot an, kann daraus später eine Rechnung entstehen. Die Rechnung sollte zur tatsächlich erbrachten oder vereinbarten Leistung passen.
Nutze getrennte Nummernkreise, zum Beispiel AN-2026-0001 für Angebote und RE-2026-0001 für Rechnungen.
Beispiel
Kurzvergleich
Angebot: Was passiert, wenn wir starten? Rechnung: Wofür zahlen wir jetzt? Das Angebot ist Entscheidungsgrundlage, die Rechnung ist Zahlungsdokument.
Schnell unterscheiden
- Vor Auftrag: Angebot
- Nach Leistung oder Abrechnung: Rechnung
- Geplante Leistung: Angebot
- Zahlungsaufforderung: Rechnung
- Gültig-bis-Datum: Angebot
- Zahlungsziel: Rechnung
Praxis-Tipp
Wenn der Kunde erst entscheiden soll, sende ein Angebot. Wenn eine erbrachte Leistung bezahlt werden soll, erstelle eine Rechnung.
Häufige Fehler
Hinweis: Dieses Tool ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Buchhaltungsberatung. Bitte prüfe alle Angaben vor Verwendung deines Dokuments und kläre Sonderfälle fachlich.
